Auf der Fläche der zurück gebauten Ehm–Welk-Schule in Hellersdorf Süd ist 2008 das Stadtteilzentrum „Kompass“ entstanden. Ein Teil der vor dem Haus befindlichen Außenanlagen, insbesondere Wege und Pflanzungen, sind im Frühjahr 2009 fertig geworden.
Baubeginn für den rückwärtigen Garten des Stadtteilzentrums war im Herbst 2009. Dabei wurden ein Grillplatz, Sitzgelegenheiten und eine Sandfläche mit Klettergerät für die Kleinsten hergerichtet. Auf den Beeten können Kräuter für die hauseigene Küche wachsen. Auch Obstbäume und Sträucher betonen den Charakter des nutzbaren Gartens.
In der Mitte gibt es eine Aktionsfläche. Ein kleines Gerätehaus dient der Aufbewahrung von Sport-, Spiel- und Gartengeräten.
Ein Teil des Zauns wurde durch eine Wand ersetzt, die innen - in Absprache mit dem Kompass - und außen - jederzeit - legal mit Graffiti gestaltet werden kann. Initiatoren waren die Jugendlichen und Streetworker der Kontakt- und Beratungsstelle "No Name" in Hellersdorf Süd. Das Geld erkämpften sie sich mit dem 1. Platz im Stadtumbau Jugendwettbewerb, der 2009 in diesem Teil von Hellersdorf statt fand. Gebaut haben die 2 Meter hohe und über 7 Meter lange Graffitimauer Lehrlinge des Ausbildungsbetriebes ABU.
Gleichzeitig entstand an der Ostseite ein kleiner Stadtplatz mit Pflanzungen, Sitzgelegenheiten und einer weiteren Rampe. Außerdem wurden zwei Tischtennisplatten und ein Schach- und Damefeld angelegt.
Das Stadtteilzentrum befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Jugendkunstschule „der Art“, die ebenfalls Stadtumbaumittel erhält.
Quelle: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Text u. Foto: A. Stahl
Der Garten ist bestellt, Frühling 2010
Informationen
Stadtteilzentrum "Kompass"
Kummerower Ring 42
12619 BerlinAuftraggeber: Bezirksamt Marzahn-HellersdorfBauherr/Projektsteuerung: Abt. Jugend und FamilieFinanzierung (Förderprogramme etc.): Stadtumbau OstFördersumme: 175.000 EURORealisierungszeitraum: September - Dezember 2009
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
Telefonzentrale: 030 90139-3000 / Berliner Behördenrufnummer: 115