Gleise auf Kopsteinpflaster, aufgerissene Straße
Die Bauarbeiten begannen Anfang 2010
Auftraggeber: Land Berlin, Bezirk Neukölln

Bauherr: Bezirksamt Neukölln, Abteilung Bauwesen, Tiefbauamt

Planung: TÜV Rheinland Grebner Ruchay Consulting GmbH

Fördermittel: Stadtumbau West und Mittel der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"

Gesamtkosten: ca. 3 Mio. EUR

Realisierung: Januar 2010 - Ende 2011

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
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Erneuerung der Lahnstraße

Die Lahnstraße ist - neben der Grenzallee - eine wichtige Erschließung für das Gewerbe- und Industriegebiet Neukölln-Süd-Ring. Mit dem angrenzenden Hafen Neukölln hat sie überdies das Potenzial für eine Adressenbildung für den Standort. Der Bauzustand der Straße, von Fahrbahn, Gehwegen und angrenzendem Industriebahngleis befand sich allerdings zum Zeitpunkt der Festlegung als Stadtumbaugebiet in einem äußerst bedenklichen Zustand. Darüber hinaus soll sie als offizielle Umleitung beim Weiterbau der BAB 100 dienen, da die Anschlussstelle Grenzallee planmäßig zurückgebaut wird. Die Straße wird deshalb 2010/2011 komplett erneuert.

Geplante ErneuerungsMaßnahmen im Einzelnen sind:

  • Erneuerung des Unterbaus und aller Oberflächenbeläge
  • Veränderung der Querschnittsgestaltung nach einem abgestimmten Konzept sowie der Knotenpunkte und Grundstückszufahrten; u.a. Anlage von Parkplatzflächen und eines Angebotsstreifens für Radfahrer
  • wenn möglich Erhalt oder Nachpflanzung der Straßenbäume nach einem abgestimmten Konzept
  • Anschluss an den Bahnübergang der Industriebahn
  • Erneuerung der Leitungen, soweit erforderlich (durch die Medienträger) sowie der Beleuchtung
  • Entfernung nicht mehr benötigter Gleisanlagen.

Ziele der Maßnahme sind:

  • funktionale Verbesserungen im Verkehrsablauf
  • Abbau der negativen Auswirkungen für die angrenzenden Grundstücke (insbesondere Erschütterungen und Lärm)
  • Verbesserung der Nutzungsbedingungen für Fußgänger und Radfahrer
  • gestalterische Aufwertung des Stadtraumes, verbesserte Adressenbildung für die Unternehmen.

Im Zuge des Vorbereitungsprozesses gelang es, ein deutliches Votum der anliegenden Unternehmen zugunsten der Erneuerung einzuholen - trotz der zu erwartenden Umlage nach Straßenausbaubeitragsgesetz. Die hohe Bewertung der Maßnahme aus wirtschaftspolitischer Sicht war ausschlaggebend für eine Zusage einer Förderung aus Mittel der Gemeinschaftsaufgabe (GA). Dies stellt eine erfolgreiche Akquisition zusätzlicher Mittel für Ziele des Stadtumbaus dar.

Text: U. Dittfurth, Planergemeinschaft, bearb. A. Stahl 2010, Foto: TÜV Rheinland Grebner Ruchay Consulting GmbH

Ansprechpartner

Stutz, Rainer
Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Bauen, Natur und Bürgerdienste, Tiefbauamt
Tiefbau
Karl-Marx-Straße 83
12043 Berlin
Tel: (030) 90239-2188
E-Mail: Tiefbauamt[at]bezirksamt-neukölln[.]de
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