Fortführung des Stadtumbauprogramms

Der Bund hat zusammen mit den Ländern eine wissenschaftlich begleitete Zwischenevaluierung des Programms Stadtumbau Ost durchgeführt. Der Abschlussbericht zur Zwischenevaluierung wurde 2008 vorgelegt.

Zentrale Ergebnisse und Empfehlungen sind:

- Das Programm Stadtumbau Ost soll bis 2016 verlängert werden.

- Der Abriss dauerhaft leerstehender Wohngebäude muss weiterhin gefördert werden. Zur Stabilisierung der ostdeutschen Wohnungsmärkte ist der Abriss von weiteren 216.000 Wohnungen bis 2016 erforderlich.

- Im Interesse einer ausgewogenen städtebaulichen Entwicklung sollen Fördermittel für Aufwertungsmaßnahmen in der selben Höhe wie für den Rückbau bereit gestellt werden.

- Der Abriss von Altbauten (Baujahr vor 1919) und denkmalgeschützten Häusern ist nicht förderfähig.

- Mittelfristig sollen die Programme Stadtumbau Ost und Stadtumbau West zusammengefasst werden. Zunächst soll jedoch auch das Programm Stadtumbau West einer Evaluation unterzogen werden.

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
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