Die Plansche ist neu gefliest und gestaltet. Dezember 2006

Grünanlage
Rudolf-Seiffert-Str. 37
10369 Berlin

Auftraggeber: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abteilung Umwelt und Gesundheit, Amt für Umwelt und Natur

Bauherr/Projektsteuerung: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abteilung Umwelt und Gesundheit, Amt für Umwelt und Natur

Finanzierung: Stadtumbau Ost

Gesamtbaukosten: 141.351 Euro

Realisierungszeitraum: 2006/2007

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
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Öffentliche Grünanlage in der Rudolf-Seiffert-Straße

Auf dem 4.500 Quadratmeter großen Grundstück in der Rudolf-Seiffert-Straße befand sich ursprünglich eine Schule, die 2005 abgerissen wurde. Mit der entstandenen Freifläche sollte der benachbarte Rudolf-Seiffert-Park um einen Ruhebereich erweitert werden. Das LandschaftsArchitekturBüro Azemina Bruch übernahm sowohl die Planung als auch die Bauausführung der Anlage.

Die großzügige Durchwegung im Rudolf-Seiffert-Park wurde schwungvoll zur neuen Freifläche hin verlängert. Der Weg gabelt sich, der kurze nördliche Ast mündet in die neue fußläufige Verbindung zwischen Rudolf-Seiffert-Straße und dem bisherigen Parkgelände. Der südliche Teil umfasst im sanft geschwungenen Bogen eine Mulde, die durch Abbrucharbeiten im östlichen Teil entstand. Die Wege sind mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen.

Etwa in der Mitte des Geländes wurden am Weg Wildrosen gepflanzt, die Mulde in ihren Randbereichen modelliert. Die Bäume im östlichen Teil blieben erhalten. Östlich des neuen Weges laden eine Reihe von Bänken zum Verweilen ein. Sie sind von blühenden Solitärgehölzen umgeben. Dadurch sind einige nicht einsehbare Rückzugszonen entstanden. Östlich davon liegt eine Wiese, die zur Rudolf-Seiffert-Straße durch den bestehenden Baumbestand begrenzt wird. Dieser wurde mit einer frei wachsenden Hecke ergänzt, so dass in Richtung der stark befahrenen Straße ein vollständiger Sichtschutz entsteht. Gleiches gilt für den Weg, der direkt zur Plansche führt.  

Das Erscheinungsbild des nordöstlichen Parkbereichs war unbefriedigend. Beim Bau des großen Planschbeckens waren Betonplatten verwendet worden, auch die Fläche um das Becken herum war versiegelt. 2005 wurde die Plattenfläche außerhalb des Planschbeckens verkleinert und mit Oberboden bedeckt. Im östlichen Randbereich entstand eine Platzfläche mit einer wassergebundenen Decke, auf der man auch Boccia-Spielen kann.

Einen besonderen Akzent setzen die farbigen Fliesen des Planschbeckens, die von der Bildhauerin Kerstin Grimm gestaltet wurden. Die ursprüngliche Sprühmastanlage wir nun von einer achteckigen Betonfläche eingerahmt, auf der in einem geometrischen Muster rutschfeste Fliesen angeordnet sind. Die Eckpunkte des Oktogons werden jeweils von einer 25 cm hohen Mauer aus Beton eingerahmt. Außerhalb des Oktogons wurde die entsiegelte Fläche mit Rasen angesät. Im nördlichen Bereich der angrenzenden Rasenfläche wurde ein Amberbaum gepflanzt.

Text: A. Bruch, bearb.: A. Stahl, Foto: K. Grimm

Ansprechpartner

Lehmann, Heike
Umwelt- und Naturschutzamt, Bezirksamt Lichtenberg
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin
Tel: (030) 902 96 63 60
E-Mail: heike.lehmann[at]lichtenberg.berlin[.]de
Weidlich-Andresen
Umwelt- und Naturschutzamt, Bezirksamt Lichtenberg
Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin
Tel: (030) 90296-6376
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