Auftraggeber: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abteilung Umwelt und Gesundheit, Amt für Umwelt und Natur
Bauherr/Projektsteuerung: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abteilung Umwelt und Gesundheit, Amt für Umwelt und Natur
Finanzierung: Stadtumbau Ost
Gesamtbaukosten: ca. 131.000 Euro
Realisierungszeitraum: 2006/2007
Öffentliche Grünanlage in der Rudolf-Seiffert-Straße
Auf dem 4.500 m² großen Grundstück Rudolf-Seiffert-Straße 37 befand sich ursprünglich eine leer stehende Schule, die 2005 abgerissen wurde. Die dadurch entstehende Freifläche soll in die nähere Umgebung, insbesondere in den benachbarten Rudolf-Seiffert-Park, integriert werden. Dabei ist vorgesehen, diesen neu entstehenden Teil der Grünanlage vorrangig zu einem Ruhebereich zu machen.
Die großzügige Durchwegung im Rudolf-Seiffert-Park wird schwungvoll in die neu entstehende Freifläche hinein verlängert. Der Weg wird aufgegabelt, der kurze nördliche Ast mündet etwa mittig an der nördlichen Grundstücksgrenze in die neue fußläufige Verbindung zwischen Rudolf-Seiffert-Straße und dem bisherigen Parkgelände. Der südliche Teil umfasst im sanft geschwungenen Bogen eine Mulde, die durch Abbrucharbeiten im östlichen Teil entstand. Für die Wege ist eine wassergebundene Wegedecke vorgesehen.
Etwa in der Mitte des Geländes werden am Weg Wildrosen gepflanzt, die Mulde in ihren Randbereichen modelliert. Die im östlichen Teil stehenden Bäume bleiben erhalten. Östlich des neuen Weges laden eine Reihe von Sitzbänken zum Verweilen, ringsherum mit blühenden Solitärgehölzen bepflanzt, wodurch einige nicht einsehbare Rückzugszonen entstehen. Östlich davon ist eine Wiese vorgesehen, die zur Rudolf-Seiffert-Straße hin durch den bestehenden Baumbestand begrenzt wird. Dieser soll durch die Anpflanzung einer freiwachsenden Hecke ergänzt bzw. verdichtet werden, so dass in Richtung der stark befahrenen Straße ein vollständiger Sichtschutz hier entsteht. Gleiches gilt für den Weg, der in gerader Linie parallel zum Gebiet der Turnhalle von der Rudolf-Seiffert-Straße aus direkt in den Bereich der Plansche führt.
Das Erscheinungsbild des nordöstlich gelegenen Bereiches war unbefriedigend. Beim Bau des dortigen großformatigen Planschbeckens wurden großteilige Betonplatten verwendet, auch um das Planschbecken herum gab es eine versiegelte große Plattenfläche. Im vergangenem Winter ist die Plattenfläche außerhalb des Planschbeckens verkleinert und mit Oberboden bedeckt worden. Im östlichen Randbereich soll eine Platzfläche mit einer wassergebundenen Decke entstehen, auf welcher man auch Boccia-Spielen kann.
Zu einer Aufwertung dieses Bereiches soll auch die Verwendung von farbigen Fliesen innerhalb des Planschbeckens beitragen, wobei die äußere Begrenzung des Beckens erhalten bleiben soll. Die vorhandenen Betonplatten sind ebenfalls bereits im Zuge der Abbruchmaßnahmen im Winter vollständig aufgenommen worden. Der Entwurf sieht vor, dass die vorhandene Sprühmastanlage nunmehr von einer achteckigen Betonfläche eingerahmt wird, auf welcher in einem geometrischen Muster blaufarbene und rutschfeste Fliesen aufgeklebt werden, die von der Künstlerin Kerstin Grimm entworfen wurden. Die Eckpunkte dieses Oktogons werden jeweils von einer 25 cm hohen Mauer aus Beton eingerahmt, welche zum Sitzen einladen sollen. Außerhalb dieses Oktogons wird die entsiegelte Fläche mit Rasen angesät. Im nördlichen Bereich der angrenzenden Rasenfläche soll ein Solitärbaum (Trauerweide) gepflanzt werden.
Ansprechpartner
Lehmann, HeikeAmt für Umwelt und Natur, Bezirksamt Lichtenberg | Alt-Friedrichsfelde 60 10315 Berlin Tel: (030) 902 96 63 60 E-Mail: heike.lehmann[at]lichtenberg.berlin[.]de |
Weidlich-AndresenAmt für Umwelt und Natur, Bezirksamt Lichtenberg | Alt-Friedrichsfelde 60 10315 Berlin Tel: (030) 90296-6376 |
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