Das Gelände des Intrekulturellen Gartens mit Beeten und Gartenhäusern.
Es grünt und blüht im Interkulturellen Garten.

Interkultureller Garten
Golliner Straße 11
12689 Berlin

Auftraggeber: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf

Bauherr/Projektsteuerung: Bezirksamt Marzahn Hellersdorf
Natur- und Umweltamt

Finanzierung (Förderprogramme etc.): 1. und 2. Teilbauabschnitt " Stadtumbau Ost und Natur- und Umweltamt, 3. Teilbauabschnitt " WUM

Gesamtbaukosten: 186 950 Euro

Realisierungszeitraum: August - Dezember 2005

Nutzfläche: 5630 m²

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
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Interkultureller Garten Marzahn Nordwest

An Grün herrscht im Norden Marzahns kein Mangel, doch ein kleines Fleckchen Garten, wenn auch nur gepachtet, wünschen sich viele der Plattenbaubewohner. Besonders bei den Zugezogenen aus Kasachstan, der Ukraine oder Russland steht das Graben auf eigener Scholle hoch im Kurs. Deshalb entstand die Idee, die 1996 in Göttingen entwickelten Interkulturellen Gärten auch in Marzahn NordWest zu etablieren.

Damit will der Bezirk Marzahn-Hellersdorf einen Ort schaffen, an dem Migranten mit der einheimischen Bevölkerung zusammen kommen, sich verschiedene Kulturen und Religionen treffen. Gemeinsam wird gesät, gepflanzt und geerntet - nicht nur im materiellen Sinne, sondern weit darüber hinaus. Konzept und Umsetzung des interkulturellen Gartens wird maßgeblich von den späteren Nutzern geprägt sein und er soll von ihnen später selbstständig verwaltet werden.

Als Kooperationspartner hat der Bezirk die Vereine Reistrommel e.V. und Vison e.V. in das Projekt eingebunden.

Im Januar dieses Jahres wurde begonnen, zukünftige Nutzer zu gewinnen, besonders über bestehende Migrantenorganisationen, aber auch durch Mieterversammlungen und Infoveranstaltungen im Stadtteil, denn sie sollten gemeinsam mit den Landschaftsplanern und den Fachabteilungen an der Gestaltung des Gartens mitarbeiten.

Im April wurde dann das Kita-Gebäude angerissen, für das keine anderweitige Nutzung gefunden werden konnte. Parallel dazu haben die Interessenten zwei Gärten besucht, für die vorgesehenen Gemeinschaftsflächen ein Nutzungskonzept erarbeitet und die Gründung eines Vereins vorbereitet. Auch die Suche nach weiteren Nutzern ging weiter, da es noch zu wenig deutsche Bewerber gab.

Seit Mai wird die Freifläche umgestaltet, die einzelnen Parzellen abgesteckt und die Gemeinschaftsfläche mit einer kleinen Unterkunft und Grillplatz gebaut. Im Dezember soll das Projekt dann fertig sein.

Text u. Fotos: R. Friedrich

Ansprechpartner

Tecklenburg, Ute
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Abt. Wirtschaft und Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutzamt
Premnitzer Str. 13
12681 Berlin
Tel: (030) 90293 6765
E-Mail: ute.tecklenburg[at]ba-mh.verwalt-berlin[.]de
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