Dach, bemalte Mauer und Lampen auf dem Vorplatz
Der neue Vorplatz

Auftraggeber: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin

Bauherr/Projektsteuerung: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Amt für Bauen und Verkehr

Planung: Architekturbüro MGHS

Finanzierung: Stadtumbau Ost, Urban II

Gesamtbaukosten: 1. BA: 1.475.000 Euro, 2. BA: 350.000 Euro, 3. BA (Eingangsbereich der U-Bahn): 380.000 Euro

Realisierungszeitraum: 2005-2007, 2011-2012

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
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Neugestaltung Bahnhofsvorplatz Lichtenberg

Die Neugestaltung des Eingangsbereiches zur U- und S-Bahn ist Teil eines Gesamtkonzeptes zur Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes Berlin Lichtenberg. Die Planung und Bauleitung übernahm das Architekturbüro MGHS.

Der Busverkehr mit den Haltestellen wurde mit dem Projekt vom Platz hin zur Weitlingstraße verlegt, um eine freie zusammenhängende Platzfläche zu erhalten. Für die Eingänge sowie die Überleitung von der Bushaltestelle über die bestehende Rampe zur S- und U-Bahn wurde ein großes, schwebendes Dach geplant. Damit werden die Eingangsbereiche großzügig geöffnet und ein markanter Blickfang mit Sicht auf die fahrenden Züge geschaffen. Moderne zweiteilige Mastleuchten vervollständigen das attraktive, urbane Erscheinungsbild des Platzes.

Der Vorplatz am Eingang des S- und U-Bahnhofs wird 2011/2012 als 3. Bauabschnitt realisiert (siehe Fotogalerie). Gleichzeitig baut die Bahn AG das Vordach am Eingang zur S- und U-Bahn.

Ähnlich diesem leicht geschwungenen Dach über dem Eingangsbereich zu U- und S-Bahn entstand 2006/08 entlang der Bahnkante ein lang gestrecktes Vordach aus Stahl. Es bildet eine gedeckte Verbindung zwischen Fernbahnhof, Bushaltestelle und U- und S-Bahn-Eingang.

Unter dem Dach wurden drei separate Kioske geplant. Einer beherbergt die Sanitäreinrichtungen. Die beiden anderen Kioske sind für eine Verkaufsnutzung gedacht. Der gesamte Vorplatz erhielt eine neue, attraktive Beleuchtung.

Vom Vorplatz aus sollte die Sicht auf die ein- und ausfahrenden Züge ermöglicht werden. Aus Schallschutz- und sicherheitstechnischen Gründen ist jedoch eine komplette Öffnung zur Bahn nicht möglich. Die Bahn AG verlangte eine Abgrenzung in Höhe von 1,8 Meter über Platzniveau. Die vorhandene Betonsteinwand wurde bis auf diese Höhe heruntergebrochen. Platzseitig in Richtung U- und S-Bahn-Eingang erhielt sie eine neue Fassung durch eine vorgesetzte Stahlkonstruktion mit farbigen emailierten Stahlblechen, inklusive Strahlern zum Anstrahlen der Dachuntersicht. Die anschließende Wand bis zum Bahnhofsgebäude wurde flächig mit Gitterrostelementen in der Höhe der angrenzenden farbigen Stahlbleche verkleidet. In Richtung Haupteingang des Bahnhofs blieb die Betonwand unverkleidet. Dieses Teilstück wurde mit Unterstützung des Förderprogramms Urban II von Graffitikünstlern gestaltet.

Quelle: Architekturbüro Meyer Grosse Hebestreit Sommer, Text: R. Friedrich, Foto: A. Stahl

Ansprechpartner

Radke, Clemens
Bezirksamt Lichtenberg, Abt. Stadtentwicklung, Fachbereich Stadtplanung
Alt-Friedrichsfelde 60 Haus 2, 12.-13. Etage
10315 Berlin
Tel: (030) 902 96 64 31
E-Mail: clemens.radke[at]lichtenberg.berlin[.]de
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