Vincent-van-Gogh-Straße
13057 Berlin
Auftraggeber: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Amt für Umwelt und Natur
Bauherr/Projektsteuerung: Arbeitsförderungsgesellschaft im Industriestandort Berlin-Marzahn mbH (AIBM)
Planung: Bode Williams + Partner
Ausführung: flöter & uszkureit Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau GmbH, Architekten- und Ingenieurbüro Schacher (Tragwergsplanung 2. BA)
Finanzierung (Förderprogramme etc.): Stadtumbau Ost
Gesamtbaukosten: 608.205 EUR
Realisierungszeitraum: Mai 2009 - Januar 2010 (1. BA), April - November 2010 (2.+3. BA)
Projektdokumentation:
Quartierspark Warnitzer Bogen
Der Quartierspark Am Warnitzer Bogen ist eine öffentliche Grünfläche mit guten und differenzierten Angeboten für Spiel, Freizeit, Erholung und Begegnung der Anwohner. Ursprünglich wurde der Park als temporäre Grünfläche für einen Zeitraum von fünf Jahren konzipiert. Vorgesehen war eine spätere Bebauung. In den letzten Jahren kristallisierte sich jedoch eine längerfristige Nutzung der Grünfläche heraus.
An der Gestaltung des Parks haben über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren viele Anwohner und lokale Akteure mitgewirkt. Der stark genutzte Park wurde jedoch infolge der unklaren Perspektive zunehmend sich selbst überlassen, so dass eine Überarbeitung und Neukonzeption nötig wurde. Dabei wurde auch auf die Barrierefreiheit aller Bereiche und Objekte angestrebt.
Das Besondere des Quartiersparks und der benachbarten Wohnbebauung ist das offene Feuchtgebiet, das sowohl das Oberflächenwasser der Parkanlage, als auch das Dachwasser der Promenade aufnimmt. Der Pfuhl als Landschaftselement des angrenzenden Barnim gehört zu Hohenschönhausen und bildet einen Identifikationsfaktor mit dem Wohngebiet. Die Angebot im Park wurden dementsprechend mit dem naturnahen Raum verbunden, um die Natur direkt vor der Haustür spielerisch erlebbar zu machen.
Schwerpunkt der Aufwertungsmaßnahmen im 1. Bauabschnitt war die Verbesserung der Spielangebote sowie ihre funktionale Einbindung in die Grünanlage. Dazu wurde eine neue modellierte Spiellandschaft mit Sandflächen, einer bunten Kletterlandschaft und einer Matschanlage angelegt.
Die vorhandene wurde Hügellandschaft überarbeitet. Dabei entstanden Erhebungen bis zu 1,50 Meter. Pflanzungen, Einfassungen und Sitzmauern betonen die räumliche Gliederung. Es ergeben sich Teilräume und Rückzugsbereiche innerhalb der Parkanlage. Neue Gehölze wie Amberbaum, Sommerlinde, Zitterpappel, sowie Weiden und Gräser sind strapazierfähig und benötigen nur wenig Pflege.
Für die Baumaßnahme wurden 18 Arbeitslose befristet eingestellt und beschäftigt. Zusätzlich waren Auszubildende des Amtes für Umwelt und Natur beteiligt. Der Spielplatz wurde im Frühjahr 2010 fertig gestellt.
Im 2. Bauabschnitt wurde ab April 2010 die Steganlage erneuert, die von der angrenzenden Ladenzeile zum Park führt. Der mittlere Steg wurde neu angelegt. Der Steg parallel zur Falkenhagener Straße wurde durch eine Aufschüttung ersetzt, der Steg am Spielplatz abgebaut.
Die wichtigsten Maßnahmen des 3. Bauabschnittes waren die Sanierung und Aufwertung des wechselfeuchten Pfuhls, die Modernisierung der Skateanlage und die punktuelle Aufwertung der Freiräume im Park.
Die vorhandenen Steganlagen wurden zurückgebaut, der wechselfeuchte Bereich umprofiliert und neu bepflanzt. Durch Schnitt- und Rodungsmaßnahmen wurde der stark eingewachsene Uferbereich ausgelichtet und saniert.
Die Skateanlage wurde für jüngere Kinder umgestaltet und mit neuen Elementen ausgestattet. Am Wetterunterstand wurden zeitgemäße Sitzbögen für Jugendliche aufgestellt.
Die Maßnahmen waren bereits zum 1. Bauabschnitt mit den Bürgern abgestimmt worden. Im Vorfeld der Arbeiten erfolgte eine konkretisierte Abstimmung mit dem Baubeirat und den Jugendlichen vor Ort.
Zum 30.11.2010 wurde das Bauvorhaben abgeschlossen. Die komplette Anlage wird seit dem Frühjahr 2011 genutzt.
Ansprechpartner
Schmitz, WernerBezirksamt Lichtenberg, Abt. Stadtentwicklung, Fachbereich StadtplanungStapl F | Alt-Friedrichsfelde 60 Haus 2, 12.-13. Etage 10315 Berlin Tel: (030) 90296 6469 Fax: (030) 90296 6409 E-Mail: werner.schmitz[at]lichtenberg.berlin[.]de |
Schönewolf, KerstinA.I.B.M. Arbeitsförderungsgesellschaft im Industriestandort Berlin-Marzahn mbH | Boxberger Str. 3, Haus 1 12681 Berlin Tel: (030) 9789108402 E-Mail: kerstin.schoenewolf[at]aibm[.]de |
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