Metallskulpturen Rohrkolben säumen die Wege am Eingang.
Metallene Rohrkolben wiegen sich im Wind entlang der Wege.
Auftraggeber: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf

Bauherr/Projektsteuerung: Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Natur- und Umweltamt

Finanzierung (Förderprogramme etc.): Stadtumbau Ost 2006-2009: 1.175 Mio. EURO, + WUM

Realisierungszeitraum:
1. BA: Juni - Dezember 2006
Gesamtkosten: 434.767 EURO
2. und 4. BA: 2006 - 2008 Gesamtkosten: 805.544 EURO
5. BA: 2009
Gesamtkosten: 90.780 EURO

Nutzfläche: 26800 qm

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
größere Kartenansicht

Regine-Hildebrandt-Park

Im Zusammenhang mit dem Bau des Stadtteilzentrums "Helle Mitte" sollte in unmittelbarer Nähe ein Stadtpark gestaltet werden. Bereits Anfang der 90er Jahre erfolgten die ersten Planungen. Das Konzept konnte jedoch wegen fehlender Mittel nicht umgesetzt werden. Unterstützung kam von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die Mittel aus den Programmen "Stadtumbau Ost" zur Verfügung stellte. Eine kleine Treppe an der Kastanienallee und ein Spielplatz wurden mit Mitteln aus dem Programm "Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen" finanziert.

Der westliche Teil des des Stadtparks - heute Regine-Hildebrandt-Park - wurde zwischen 2006 und 2009 realisiert. Er bildet nun auf einer ehemaligen Brache südlich der U-Bahn-Trasse eine barrierefreie Verbindung zwischen Riesaer Straße und dem Boulevard Kastanienallee und ist Teil der Grünverbindung von Hönow über die Helle Mitte vorbei am historischen Ort Hellersdorf und Kaulsdorf bis zum so genannten Berliner Balkon.

Die grundlegende Entwurfsidee der Landschaftsarchitektin Gabriele Wilheim ist eine 50 Meter breite Treppenanlage, die den Haupteingang des Parks an der Riesaer Straße städtisch betont, den Höhenunterschied von der Riesaer Straße zum Parkniveau überwindet und  durch Anordnung von diagonal verlaufenden Rampen behindertengerecht in den Park führt. Die Treppenanlage wird stufenbegleitend von einer Baumallee betont, die auch die parallel zum Graben verlaufende Hauptachse säumt.

Im Bereich des Pavillons "Baukasten" wird der Höhenunterschied von einer Stützmauer aufgefangen. Auf den verschiedenen Ebenen laden Sitzplätze zum Verweilen ein. In Verlängerung der Anbindung an den Mylauer Weg führen Trittsteine über den Hellersdorfer Graben. Die Verbindung zur höher gelegenen Kastanienallee wird durch eine weitere Treppenanlage hergestellt, die mit der Haupteingangsseite korrespondiert.

Die erforderlichen Wartungswege zur Pflege und Unterhaltung des Grabens und die Anlagen der Berliner Wasserbetriebe sind im Wegesystem integriert.
Der vorhandene Baumbestand blieb - bis auf wenige Bäume im Bereich der Treppenanlage - erhalten. Die dortigen 13  Eichen wurden verpflanzt. Das anfallende Oberflächenwasser versickert über ein Mulden-Rigolensystem.

Das vegetative Labyrinth wird begleitend von einer Baumallee betont. Seine differenzierte Raumwirkung wird durch Edelstahlbänder, auf denen Berliner Sprüche stehen, verstärkt.

Der östliche Teil des Parks wurde mit Ausgleichs- und Ersatzmitteln der Bahn AG gestaltet. Damit ist ein Stadtteilpark entstanden, der den Besonderheiten des Hellersdorfer Grabens Rechnung trägt.

Quelle: BA Marzahn-Hellersdorf, Foto/Textbearb.: R. Friedrich

Ansprechpartner

Wilheim-Stemberger, Gabriele
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Abt. Wirtschaft und Stadtentwicklung, Umwelt- und Naturschutzamt
Premnitzer Str. 13
12681 Berlin
Tel: 90293-6761
Fax: 90293-6705
E-Mail: gabriele.wilheim[at]ba-mh.verwalt-berlin[.]de
facebook

Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance

13.2.: Werkstatt-Veranstaltung im Rahmen der IBA-Reihe – Wirtschaft, Wissen und Wohnen


Wettbewerb des Bundesministeriums f. Verkehr, Bau u. Stadtentwicklung "Stadt bauen. Stadt leben."

Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur wird im Oktober verliehen


Ausstellung "Zukunft Berlin-Buch" bis 16.2.

Bisher wurden 3 Mio. EUR für den Stadtumbau in Buch investiert


Workshop zur neuen Skate-Plaza im Märkischen Viertel

Die Skater vom Fontane-Haus entwickeln ihre neuen Anlage.


Knapp 25 Mio. EUR für Stadtumbau-Projekte in Lichtenberg bis Ende 2011

Stadtrat Wilfried Nünthel zu den aktuellen Projekten


Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller kündigt Aktionsprogramm zur klimaneutralen Stadt an

Grundsatzrede beim Neujahrsempfang der Berliner Energieagentur im Deutschen Technikmuseum


Logo Europäische Union Logo EFRE Logo Bundesregierung Logo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung