Reportage vom 06.10.2009

Busrundfahrt "Eine Großsiedlung im Wandel"

Die Gärtnerinnen des 1. Gemeinschaftsgartens im Falkenhagener Feld
Die Gärtnerinnen des Gemeinschaftsgartens

Das Falkenhagener Feld - erbaut in den 60er Jahren - ist die älteste Großsiedlung Berlins. Warum hier Stadtumbaubedarf besteht und was bereits erreicht wurde - das erklärten die beiden Gebietsbeauftragten Veronika Zimmer (S.T.E.R.N. GmbH) und Dirk Spender (Planergemeinschaft) während einer fünfstündigen Tour durch die Spandauer Wohnsiedlung und den angrenzenden Spektepark.

Ziel aller Vorhaben ist es, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, Orte zu schaffen, wo Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Kulturen sich treffen und Vorbehalte abbauen können. Im kleinen Rahmen geschieht das zum Beispiel im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten. Auf der anderen Seite der Falkenhagener Chaussee soll die alte Quartiersmitte erneuert werden, um die ansässigen Einrichtungen mehr ins Blickfeld zu rücken. Aktuell im Umbau befindet sich hier das Stadtteilzentrum. Der dort ansässige Jugendklub und die Jugendtheater-Werkstatt haben das "Klubhaus Plus", einen ehemaligen Supermarkt, zeitweilig in Besitz genommen. Hier überraschten Schüler einer 8. Klasse der Traven-Oberschule die Teilnehmer der Tour mit einer beeindruckenden Tanzshow und einem waschechten Gruselkabinett.

Vom dunklen Keller ging es in den Spektepark, der in den nächsten Jahren weiter aufgewertet und mit Sport- und Freizeitangeboten ergänzt werden soll. Nebenan entsteht in Zusammenarbeit mit dem TSV Spandau ein Sportzentrum, das auch offen für Menschen ist, die sich ohne Vereinsmitgliedschaft sportlich betätigen wollen. Etwas ähnliches ist an anderer Stelle schon im Werden - große Laster fahren an der Baustelle der Sport- und Begegenungsstätte gegenüber der Paul-Gerhardt-Gemeinde vor. Die wiederum erweitert ihr Mehrgenerationenhaus gerade um einen Kitaanbau. Im bereits fertigen Café, das im letzten Jahr entstand wurde weiter über die Zukunft des Falkenhagener Feldes und seiner Bewohner debattiert. 

Informationsveranstaltung zum Stadtumbau in Tempelhof-Schönberg

Zuschauerraum
Umfassende Informationen zu allen Projekten rund um das Südkreuz

Am Abend führte der Bezirk Tempelhof-Schöneberg unter Leitung von Bezirksstadtrat Krömer eine zweite umfassende Informationsveranstaltung zur Vorstellung und Erläuterung der Projekte im Stadtumbaugebiet Südkreuz durch. Wie im vergangenen Jahr war die Veranstaltung von vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern besucht. Die vom Leiter des Stadtplanungsamtes, Herrn Kroll und von Vertretern der an der Planung beteiligten Fachbüros vorgestellten Stadtumbauprojekte stießen auf lebhaftes Interesse und wurden insgesamt positiv bewertet.

Der Schwerpunkt der laufenden Projekte im Fördergebiet Südkreuz liegt beim Thema Vernetzung von Stadträumen unter Einbeziehung von ehemaligen Flächen der Bahn. Die einzelnen Teilprojekte befinden sich in unterschiedlichen Durchführungsstadien. Das reicht von der Vorplanung bis zur konkreten derzeit erlebbaren Baustelle. Nähere Informationen finden Sie auch in der Projektliste u. a. unter Ost-West-Grünzug und Schöneberger Schleife. 

Text: A. Stahl, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Foto: A. Stahl, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
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Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance

13.2.: Werkstatt-Veranstaltung im Rahmen der IBA-Reihe – Wirtschaft, Wissen und Wohnen


Wettbewerb des Bundesministeriums f. Verkehr, Bau u. Stadtentwicklung "Stadt bauen. Stadt leben."

Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur wird im Oktober verliehen


Ausstellung "Zukunft Berlin-Buch" bis 16.2.

Bisher wurden 3 Mio. EUR für den Stadtumbau in Buch investiert


Workshop zur neuen Skate-Plaza im Märkischen Viertel

Die Skater vom Fontane-Haus entwickeln ihre neuen Anlage.


Knapp 25 Mio. EUR für Stadtumbau-Projekte in Lichtenberg bis Ende 2011

Stadtrat Wilfried Nünthel zu den aktuellen Projekten


Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller kündigt Aktionsprogramm zur klimaneutralen Stadt an

Grundsatzrede beim Neujahrsempfang der Berliner Energieagentur im Deutschen Technikmuseum


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