Reportage vom 10.10.2009
Radtour entlang der Schöneberger Schleife
Die Tour mit 25 Teilnehmern startete an der Yorckstraße / Ecke Bautzener Straße. In seiner kurzen Einführung erläuterte der verantwortliche Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes, Herr Schwarz, den geplanten Verlauf der Schöneberger Schleife: Vom Gleisdreieck führt die Trasse über zwei verschiedene Routen und die denkmalgeschützten Eisenbahnbrücken über die Yorckstraße in das Gelände an der Bautzener Straße und in den so genannten Flaschenhals. Anwohner der Bautzener Straße äußerten sich hier kritisch über die geplante Bebauung. Die Zuwegung zum Gleisdreieck über die Yorckbrücke Nr. 5 soll auf jeden Fall gewährleistet werden.
Nächste Station war die Monumentenbrücke mit Blick auf den Flaschenhals und das Technikmuseum im Norden. In Richtung Süden blickt man auf die Trasse der geplanten Schleife westlich entlang der S-Bahn (S2) am Böschungsgraben bis zum Bahnhof Südkreuz. An dieser Böschung zwischen Kolonnenbrücke und Monumentenbrücke soll die Verknüpfung zwischen „Bahn- und Stadt- Ebene“ erfolgen.
Auf dem weiteren Weg wurden die im Bau befindlichen Außenanlagen der Havelland-Grundschule und die Baustelle der neuen Erschließungsstraße für das Gewerbegebiet Naumannstraße besichtigt. Am Nordausgang des Bahnhofs Südkreuz erfolgt der Schwenk der Schleife nach Westen entlang der Ringahn. Am Cheruskerpark geht es wieder nach Norden. Hier, wo gerade die Grünanlage der „GASAG Nordspitze“ fertig gestellt wird, endete die geführte Radtour.
Die Fortführung der Schleife ist nach Querung des Wannseebahngrabens über einen Steg auf der Westseite der S-Bahn (S1) vorgesehen. Anschlüsse an den Bahnhof Julius-Leber-Brücke, die Langenscheidtbrücke (Treppen sind schon vorhanden), die Crellestraße mit niveaugleichem Einstieg ins Stadtquartier sowie an der Yorckstraße (Brücke 1 / 2) an den Park am Gleisdreieck sollen in den kommenden Jahren geplant werden. Für die Wegführung im Wannseebahngraben (im Zuge der Potsdamer Stammbahn) wird derzeit eine Machbarkeitstudie erarbeitet.
Rundgang im Quartier Fennpfuhl
Bei schönem Wetter wurde der vom Bezirksamt Lichtenberg durchgeführte Rundgang durch das Zentrum von Fennpfuhl unternommen. Die Umbaumaßnahmen im Bereich des Anton-Saefkow-Platzes bildeten den thematischen Schwerpunkt des informativen Spaziergangs. Der Anfang der 70er Jahre entstandene Platz im Zentrum der Großsiedlung wird seit diesem Jahr aufgrund von drohenden Funktionsverlusten umfassend modernisiert. Eine neue Platzgestaltung und die Aufwertung der angegliederten Anton-Saefkow-Promenade sind schon in Teilen erkennbar. Unter der fachkundigen Führung von Frau Becker und Herrn Schmitz wurde auch der nahe gelegene Fennpfuhlpark besichtigt. Nach dem Rückbau der Seeterrassen wird in der Park in diesem Bereich neu gestaltet.
Sport- und Spielaktion im zukünftigen Sportpark Poststadion Moabit
Reges Treiben am Eingang des Fritz-Schloss-Parks an der Turmstraße - junge Männer mit roten Jacken verteilen Flyer mit Werbung für die neue Minigolfanlage. Sie sind aus dem "kubu" - einem Projekt des Bildungsmarktes in Moabit und werden den attraktiven Platz mit den 14 Bahnen erst einmal bis Ende Oktober betreuen und pflegen. Nachdem Stadtrat Ephraim Gothe die Anlage per Megaphon eröffnet hat, gibt es Schläger, Zettel und Stifte und los gehts. Die Besucher verteilen sich auf dem Platz. Viele Familien sind gekommen und testen ihr Geschick. Kein Sand oder Blatt liegt auf den superglatten Betonbahnen - dafür sorgen die Jungs vom kubu.
Zu Fuß oder exotisch per Rikscha gelangen die Besucher dann zum zweiten so genannten "Trittstein an der Döberitzer Verbindung". Dieser geplante Grünzug soll künftig als Fuß- und Radweg bis zum Kunstcampus an der Heidestraße und weiter über eine (noch gedachte) Brücke bis zum Invaliden-Friedhof in "Alt-Mitte" führen. In Moabit reihen sich dann am Grünzug zahlreiche Jedermann-Sportangebote aneinander. Geplant ist ein Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins, eine Streetball-Anlage und ein Außenbecken für das Schwimmbad Moabit. Per Bürgerbeteiligung werden noch Ideen gesucht. Einen Vorgeschmack auf die künftige Nutzung bekamen die Besucher am Kletterfelsen, beim Streetball und vielen Sportspielen des Vereins BERLINbewegt.
Baustellenbesichtigung Doppelkaianlage Gröbenufer
Die Besucher/innen der Baustellenbesichtigung Doppelkaianlage Gröbenufer, die überwiegend aus der Kreuzberger Umgebung kamen, konnten sich umfassend über die Komplexität des Gesamtprojektes von den ersten planerischen Anfängen bis zu den letzten Ausführungsdetails auf der Baustelle informieren. Die Baustadträtin des Bezirks, Frau Kalepky, und der Projektsteuerer
Herr Richter, Büro Herwarth + Holz, begrüßten und begleiteten die Besucherinnen.
Vorgestellt wurde das Gesamtprojekt am Gröbenufer beginnend mit der Ufererschließung durch Wege und Stege, die Landschaftsplanung mit der barrierefreien Erschließung (Herwarth + Holz), die Objektplanung der denkmalgeschützten, aber neu aufgebauten Doppelkaianlage mit der gastronomischen Nutzung und dem Ausstellungsraum (KLW Ingenieure GmbH und K+B Architekten) bis zum 'Kunst-am-Bau'-Projekt 'Signalkugel' (Künstlerin Ulrike Mohr).
Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance
13.2.: Werkstatt-Veranstaltung im Rahmen der IBA-Reihe – Wirtschaft, Wissen und Wohnen
Wettbewerb des Bundesministeriums f. Verkehr, Bau u. Stadtentwicklung "Stadt bauen. Stadt leben."
Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur wird im Oktober verliehen
Ausstellung "Zukunft Berlin-Buch" bis 16.2.
Bisher wurden 3 Mio. EUR für den Stadtumbau in Buch investiert
Workshop zur neuen Skate-Plaza im Märkischen Viertel
Die Skater vom Fontane-Haus entwickeln ihre neuen Anlage.
Knapp 25 Mio. EUR für Stadtumbau-Projekte in Lichtenberg bis Ende 2011
Stadtrat Wilfried Nünthel zu den aktuellen Projekten
Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller kündigt Aktionsprogramm zur klimaneutralen Stadt an
Grundsatzrede beim Neujahrsempfang der Berliner Energieagentur im Deutschen Technikmuseum









