Am Ende der Brommystraße wird noch gebaut im Juli 07.
Blick vom Spreebalkon in Richtung Oberbaumbrücke.
Auftraggeber/ Projektsteuerung: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Amt für Stadtplanung, Vermessung und Bauaufsicht

Bauherr: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Tiefbauamt

Objektplanung: Herwarth + Holz, Planung und Architektur

Finanzierung: Stadtumbau West

Projektkosten: 100.000 Euro

Realisierungszeitraum: April bis September 2007

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
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Spreebalkon Brommystraße

Entsprechend des Leitbildes 'Kreuzberg an die Spree' soll das gesamte Kreuzberger Spreeufer für die Öffentlichkeit erschlossen und die Wasserlage des Stadtteils erlebbar gemacht werden. Im April 2007 war bereits als erste publikumswirksame Maßnahme die Mauer, die am Ende der Brommystraße den Bezug zur Spree seit Jahrzehnten blockierte, zum Wasser geöffnet worden.

Am 14.09.2007 wurde nun an dieser Stelle der 'Spreebalkon' Brommystraße der Öffentlichkeit übergeben.

Auf dem Widerlager der früheren Brommybrücke entstand über der Spree schwebend ein 100 qm großer Balkon, von dem sich ein weiter Blick in den Spreeraum, auf den verbliebenen Brückenpfeiler der historischen Brücke sowie auf das Friedrichshainer Spreeufer eröffnet.

Der Spreebalkon ist der markante 'Vorbote' der umfassenden Aufwertung eines der spannendsten Entwicklungsräume der Stadt. Er wirbt für die Erschließung und Urbanisierung des Kreuzberger Spreeufers und entfaltet damit auch eine deutliche Signalwirkung für private Investitionen.

Über den Spreebalkon öffnet sich das Kreuzberger Spreeufer erstmals für Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Quartiere. Gleichzeitig wird über den symbolischen Brückenschlag auf die vorgesehene neue Brückenverbindung nach Friedrichshain vorbereitet.

Bei einer Realisierung der Brommybrücke wird der Spreebalkon abgebaut und an anderer Stelle im Stadtumbaugebiet als 'Botschafter' weiterer Entwicklungen wiedererrichtet.

Mit der sparsamen Materialverwendung Stahl und Holz und einer einfachen Konstruktion wird der temporäre Charakter des Spreebalkons hervorgehoben, zugleich ein atmosphärisch besonderer Ort am Wasser geschaffen. Mit dem Wechsel des Bodenmaterials von Holz zu Gitterrosten über der Spree wird die Erlebbarkeit des Wassers gesteigert. Damit der Spreebalkon auch in den Nachtstunden als Merkzeichen wahrnehmbar ist, wird er land- und wasserseitig effektvoll angestrahlt.

Der Bau des Spreebalkons wurde aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin aus dem Programm 'Stadtumbau West' finanziert.

Text/Fotos: Herwarth + Holz

Ansprechpartner

Peckskamp, Matthias
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Fachbereich Stadtplanung
Yorckstraße 4-11
10965 Berlin
Tel: (030) 90298 22 34
Fax: (030) 90298 33 52
E-Mail: matthias.peckskamp[at]ba-fk.verwalt-berlin[.]de

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