Ziegrastraße 48
12057 Berlin
Bauherr: Bezirksamt Neukölln von Berlin, FB Stadtplanung
Grundstückseigentümer (ppp):
ESTREL Hotel
K.M.C. – Kommunikations- und Mediencenter GmbH
Entwurf: Henningsen Landschaftsarchitekten BDLA
Finanzierung (Förderprogramme etc.): ca. 900.000 EURO aus Stadtumbau West
Realisierungszeitraum: Frühjahr - August 2010
Projektdokumentation:
Treppe Sonnenbrücke Nord
Wer aus dem Norden kommt und die Sonnenbrücke über den Neuköllner Schifffahrtskanal überquert, dem fällt zuerst das ESTREL Hotel- und Conventioncenter ins Auge, eine Landmarke in Neukölln. Bis Anfang 2010 befanden sich vor dem weit über Berlin hinaus bekannten Hotel am Ufer lediglich eine Altmetallverladung, ungepflegtes "Restgrün" und eine als Parkplatz genutzte ehemalige Hafenfläche.
Der stadträumlich bedeutende Ort bedurfte einer angemessenen gestalterischen Aufwertung und einer Öffnung für Anwohner und Touristen. Deshalb wurde 2010 ein "Grüner Brückenkopf" nördlich der Sonnenallee angelegt: Eine Treppenanlage zum Ufer bildet einen öffentlich nutzbaren Platz mit Zugang zum Wasser. Der Entwurf stammt vom Büro Henningsen Landschaftsarchitekten.
Weiterhin gibt es folgende Konzepte und Planungen:
- Ein weiterer grüner Brückenkopf südlich der Sonnenallee soll als Zugang zum Wasser und zum geplanten ESTREL II dienen.
- Ein Steg unterhalb der Sonnenbrücke könnte beide „Brückenköpfe“ miteinander verbinden.
Nördlich anschließend an die beiden Brückenbereiche sind weitere Maßnahmen vorgesehen:
- Die gegenwärtig als Abstellplatz für Fahrzeuge genutzte ehemalige Hafenbetriebsfläche soll in die Aufwertung einbezogen werden. Sie bietet das Potenzial für öffentliche und private Veranstaltungen und kann die Erholungsfunktion des Wassers ergänzen.
- Für die Weiterführung nach Norden (um die Lager- und Verladeflächen für Altmetall herum) ist eine Lösung angestrebt, die die gegenwärtigen Nutzungen erhält, jedoch gestalterisch so einbindet, dass die optischen und akustischen Störungen minimiert werden (Projekt „Grüne Wand“).
- Der Uferbereich zwischen Verladestelle und Bahnbrücke soll ebenfalls eine attraktive Gestaltung erfahren. Auch hier ist vorgesehen, die privaten Eigentümer an den Maßnahmen zu beteiligen (Nutzungs- und Pflegeverträge, eigene Bauleistungen).
- Zugleich soll durch die Schaffung von neuen Wegen entlang des Neuköllner Schifffahrtskanals mittelfristig ein weiterer "Trittstein" im überörtlichen Grünverbindungsnetz geschaffen werden.
Siehe auch benachbartes Projekt: Sonnenallee
Ansprechpartner
Rogoll, IrisBezirksamt Neukölln von BerlinFachbereich Stadtplanung | Karl-Marx-Straße 83 12043 Berlin Tel: (030) 90239-3511 Fax: (030) 90239-2418 E-Mail: stadtplanung[at]bezirksamt-neukölln[.]de |
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