Rechts Spree, im Hintergrund der Fernsehturm, Mittig der noch provisorische Uferweg.
Entwurf des zukünftigen Uferweges
Auftraggeber: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Fachbereich Stadtplanung

Bauherr/Projektsteuerung: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. Bauen, Wohnen und Immobilienservice

Finanzierung (Förderprogramme etc.): Stadtumbau West

Realisierung: 2010 - 2011

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
größere Kartenansicht

Uferwege

Das Kreuzberger Spreeufer markierte bis 1989/90 die Grenze zur ehemaligen DDR. Hier siedelten sich viele Menschen an, die diese Randlage, etwas abseits vom durchregulierten Alltag West-Berlins, schätzten. Allerdings konnten die Vorzüge der Wasserlage jahrzehntelang nicht richtig genutzt und entwickelt werden. Vor allem im Abschnitt zwischen Schillingbrücke und Zeughofstraße befinden sich noch heute überwiegend Gewerbebetriebe. Der derzeitige Zustand des Uferstreifens ermuntert wenig zum Verweilen. Zudem ist der Zugang zum Ufer für die breite Öffentlichkeit nur eingeschränkt möglich.

Über das Förderprogramm Stadtumbau-West am Spreeufer kann nun ein Uferweg innerhalb eines Uferstreifens angelegt werden. Die Breite des Uferstreifens reicht von circa 5 Metern auf dem Gelände der Heeresbäckerei an der Brommystraße bis zu etwa 20 Metern auf dem BEHALA-Gelände an der Schillingbrücke. Noch größere öffentliche Bereiche des Uferstreifens sind nicht ausgeschlossen, können jedoch nicht über Stadtumbau-West finanziert werden.

Für den Uferweg liegen nunmehr konkrete Entwürfe vor. Das Büro Topotek1, das als Sieger eines Teilnahmewettbewerbes mit der Planung des Weges beauftragt wurde, schlägt vor, den bestehenden Kopfsteinpflasterbelag als Zeugnis der industriellen Geschichte des Ortes zu erhalten und durch einen Betonweg, der das bequeme Spazieren ermöglicht, zu ergänzen.

Der Weg wird in seiner Breite variieren und damit auf die unterschiedlichen Breiten der Promenade zwischen Ufer und Gebäudekanten reagieren. Aus der Formsprache des Weges heraus werden Sitzelemente entwickelt, die ebenfalls aus Beton, ein Teil der Sitzflächen aus Holz bestehen werden.

Text: Herwarth + Holz, bearb. R. Hoppe, contextplan, Grafik: Topotek1

Ansprechpartner

Peckskamp, Matthias
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Fachbereich Stadtplanung
Yorckstraße 4-11
10965 Berlin
Tel: (030) 90298 22 34
Fax: (030) 90298 33 52
E-Mail: matthias.peckskamp[at]ba-fk.verwalt-berlin[.]de
Dr. Reinhold Zemke
Contextplan GmbH
Köpenicker Straße 154A/157
10997 Berlin
Tel: (030) 614 017 44
Fax: (030) 614 017 45
E-Mail: mail[at]contextplan-gmbh[.]de
facebook

Workshop zur neuen Skate-Plaza im Märkischen Viertel

Die Skater vom Fontane-Haus entwickeln ihre neuen Anlage.


Knapp 25 Mio. EUR für Stadtumbau-Projekte in Lichtenberg bis Ende 2011

Stadtrat Wilfried Nünthel zu den aktuellen Projekten


Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Michael Müller kündigt Aktionsprogramm zur klimaneutralen Stadt an

Grundsatzrede beim Neujahrsempfang der Berliner Energieagentur im Deutschen Technikmuseum


Modersohn-Grundschule hat aufgestockt

Am 23.1. eröffnete Schulstadtrat Beckers vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg die neue 4. Etage


Kunst in Neukölln

Schwimmer auf der Sonnenbrücke unterstreichen die Hinwendung Neuköllns zum Wasser


Bisher über 3 Mio. EUR für Stadtumbau in Buch investiert

Ausstellung "Zukunft Berlin-Buch" bis 9.2. in der Württembergischen Straße


Logo Europäische Union Logo EFRE Logo Bundesregierung Logo Senatsverwaltung für Stadtentwicklung