Bauherr/Projektsteuerung: Bezirksamt Neukölln, Abt. Bauwesen, Amt für Planen, Bauordnung u. Vermessung
Objektplanung, Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung:
Hanke + Partner Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekten
Finanzierung: 985.000 EUR aus Stadtumbau West für alle Abschnitte
Planung 2009
Realisierungszeitraum: 2011 - 2013
Nutzfläche: ca. 7.900 qm
1. bis 3. BA:
Finanzierung: 475.000 EUR aus Stadtumbau West
Bauausführung: Dalhoff GmbH
Realisierungszeitraum: August bis November 2011
Kunstwerk "Welle" von Egidius Knops
Projektdokumentation:
Umgestaltung des öffentlichen Raumes an der Sonnenallee zwischen S-Bahnhof Sonnenallee/Saalestraße und Ziegrastraße
Die Sonnenallee zwischen dem S-Bahnhof Sonnenallee und der Ziegrastraße bildet den Übergang vom dicht besiedelten, gründerzeitlich geprägten Innenstadtbereich Neuköllns zum Gewerbe- und Dienstleistungsstandort Sonnenallee mit dem ESTREL-Hotel- und Conventioncenter und der Agentur für Arbeit.
Die Unterführung des S-Bahnringes, die diesen Ort markiert, ist für Fußgänger und Radfahrer zurzeit noch ein "Unort". Auch der Straßenraum im weiteren Verlauf mit begleitendem Fahrrad- und Fußweg und einer großen Mittelinsel im Bereich der Sonnenbrücke stellten bis 2011 keine angemessene Eingangssituation für die Nutzer der S-Bahn und andere Passanten dar; Querungsmöglichkeiten fehlten.
Ab 2011 wird nun der gesamte Straßenraum umgestaltet, d.h. vor allem gestalterisch aufgewertet.
Die Maßnahmen im einzelnen sind:
- Instandsetzung der Beläge von Fuß- und Radwegen sowie der Fahrbahnen, gestalterische Aufwertung durch veränderte Materialien,
Installation weiterer Fahrradbügel - Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Verlegung von Rad- und Parkstreifen sowie Reduktion der Fahrbahnbreite der Saalestraße
- Ersatzpflanzungen von dem Straßenraum besser angepassten Bäumen
- Verbesserung der Beleuchtungssituation unter der Brücke
Ein wichtiges Ziel der Maßnahmen ist die bessere Wahrnehmbarkeit des Ortes als Übergang von der belebten Innenstadt in das Gewerbegebiet. Für das Hotel ESTREL mit seinen zahlreichen Veranstaltungen soll ein adäquates Umfeld geschaffen werden. Außerdem gilt es, das für Neukölln identitätsstiftende Element des Wassers in den Vordergrund zu stellen.
Dazu wurde in einem ersten Schritt Ende 2011 der Mittelstreifen auf der Sonnenbrücke mit einer Kunstinstallation besonders betont (Bauabschnitt 3):
Das Kunstwerk "Welle" des Künstlers Egidius Knops besteht aus Pollern, die in regelmäßigen Abständen auf einer Grundplatte montiert wurden. Durch die unterschiedlichen Höhen der Poller ergibt sich auf einer Länge von circa 50 Metern eine leichte Wellenform. Auf der Welle "schwimmen" ein überlebensgroßer Schwimmer und eine Schwimmerin aus bemaltem Aluminium. Das robuste Element Poller aus dem Straßenbau tritt durch die künstlerische Verfremdung besonders hervor.
Gleichzeitig wurde der Geh- und Radweg an der Sonnenallee Nord instandgesetzt und gestalterisch aufgewertet. Dazu gehörte auch die Pflanzung von einigen Bäumen (Bauabschnitt 1).
In der an der S-Bahn einmündenden Saalestraße wurden der südliche Gehweg und die Fahrbahndecke instandgesetzt und ein Parkstreifen angelegt. Am Siegfried-Aufhäuser-Platz wurden ebenfalls dem Standort besser angepasste Bäume nachgepflanzt (Bauabschnitt 2).
2012 wird der Gehweg auf der anderen Straßenseite der Sonnenbrücke erneuert. 2013 steht die Ederstraße als Anschluss an den Neuköllner Schifffahrtskanal (über den bereits realisierten Schwarzen Weg) im Mittelpunkt der Arbeiten.
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Ansprechpartner
Rogoll, IrisBezirksamt Neukölln von BerlinFachbereich Stadtplanung | Karl-Marx-Straße 83 12043 Berlin Tel: (030) 90239-3511 Fax: (030) 90239-2418 E-Mail: stadtplanung[at]bezirksamt-neukölln[.]de |
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