Hochhaus mit Abrisskran, davor Brunnenskulptur
Rückbau im März 2004
Frankfurter Allee 135
10365 Berlin

Auftraggeber: HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH

Bauherr/Projektsteuerung: HOWOGE

Finanzierung (Förderprogramme etc.): Stadtumbau Ost, KfW-Darlehen, Eigenmittel der HOWOGE

Gesamtkosten inkl. Begrünung: 1,078 Mio EURO, davon 50.000 EURO aus Stadtumbau Ost

Realisierungszeitraum: Dezember 2003 - Juli 2004

Rückbau von 136 Wohneinheiten

Projektdokumentation:

aktuellabgeschlossen
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Rückbau des Hochhauses Frankfurter Allee 135

Direkt gegenüber dem Ring-Center in unmittelbarer Nähe des denkmalgeschützten Lichtenberger Rathauses stand bis 2004 ein 18-geschossiges Hochhaus der HOWOGE. Im Januar 2004 begann der Rückbau der Gebäudehülle. Platte für Platte wurde demontiert und mit einem Spezialkran aus maximal 68 Metern Höhe abgesetzt und anschließend von einem Entsorgungsunternehmen verarbeitet. Die Demontage der einzelnen Platten war nötig, um die Erschütterungen für die U-Bahn-Linie 5 möglichst gering zu halten.

Überlegungen für den Abriss des Gebäudes gab es schon länger. Eine Sanierung verwarfen die Planer des Unternehmens aus verschiedenen Gründen. An einer stark befahrenen Kreuzung gelegen, ließen sich die Wohnungen immer schwerer vermieten. Entscheidend aber waren städtebauliche Aspekte, das Gelände sollte neu bebaut und der Umgebung angepasst werden. Diese Meinung vertrat auch der Senat, der die Ecke Frankfurter Allee / Rathausstraße / Möllendorffstraße in den Wettbewerb "Stadtumbau Ost" aufnahm. 

Ende 2002 erteilte das Bezirksamt Lichtenberg die Abrissgenehmigung, im Oktober 2003 waren die 136 Wohnungen leer gezogen. Im Dezember begann die Entkernung des Wohnhauses. Im Juli wurde der letzte Bauschutt beseitigt und Rasen angesät.

Das Architekturbüro J.S.K. entwickelte in einer Projektstudie zur Nutzung der 4,8 Hektar ein Konzept für das so genannte "Lichtenberger Rathausdreieck". Für dessen Realisierung wurden - bisher erfolglos - Investoren gesucht. Das Areal wird derzeit hauptsächlich als Parkplatz genutzt. 

Der großflächige Abriss der Plattenbauten war für die HOWOGE kein Thema. Das Hochhaus blieb eine aus städtebaulichen Gründen notwendige Ausnahme.

Text u. Foto: HOWOGE, bearb. A. Stahl

Ansprechpartner

Reute, Angela
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Pressesprecherin
Ferdinand-Schultze-Str. 71
13055 Berlin
Tel: (030) 54642401
Fax: (030) 54642482
E-Mail: angela.reute[at]howoge[.]de
Web: www.howoge.de
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